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Wibi Lebensräume

Garten Einfamilienhaus

Gärten von Einfamilienhäusern bieten Wildbienen ideale Lebensbedingungen: vielfältige Blütenpflanzen, sonnige Ecken und Rückzugsorte wie Totholz oder Wildblumenwiesen schaffen Nahrung und Nistmöglichkeiten direkt vor der Haustür. So wird jeder Garten zum wertvollen Rückzugsort für Wildbienen.

Allg. Empfehlungen / Tipps

Empfehlungen und Tipps von den Experten der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau

Bäume und Sträucher

Bäume und Sträucher für Bienen und Insekten

Schmetterlinge im Garten
Schmetterlinge schützen und fördern

Garten Mehrfamilienhaus

Gärten von Mehrfamilienhäusern können ebenfalls wertvolle Lebensräume für Wildbienen sein: Gemeinsam genutzte Grünflächen mit vielfältigen Blütenpflanzen, sonnigen Bereichen sowie naturnahen Elementen wie Totholz, Steinstrukturen oder kleinen Wildblumenflächen bieten reichlich Nahrung und geeignete Nistplätze. So wird auch ein gemeinschaftlicher Garten zu einem wichtigen Rückzugsort für Wildbienen – mitten im Wohnumfeld.

Das eigene Umfeld ökologisch geestalten
Einfacher Rasen oder blühendes Umfeld? Das eigene Wohnumfeld ökologisch wertvoll gestalten
Naturnahe Freiflächen
Handlungsleitfaden mit Praxistipps für Planung, Anlage und Pflege von naturnahen Freiflächen
Naturnaher Vorgarten
Grün ist das neue pflegeleicht: Ein naturnaher Vorgarten zeigt, dass Grün nicht nur schöner, sondern auch pflegeleichter und klimafreundlicher ist – und zugleich wertvollen Lebensraum für Tiere schafft.

Terrasse / Balkon

Terrassen und Balkone können zu kleinen Oasen für Wildbienen werden: Mit einer Auswahl an blütenreichen Pflanzen, sonnigen Plätzen sowie einfachen Rückzugsmöglichkeiten wie Nisthilfen oder kleinen Töpfen mit Wildblumen entsteht selbst auf kleinem Raum ein wertvoller Lebensraum. So bieten auch Terrasse und Balkon Nahrung und Nistplätze – direkt am Wohnhaus.

Bienenfreundliche Balkonblumen
Bienenfreundliche Balkonblumen: Die 13 besten Pflanzen für eine blühende Balkon-Oase!

Dachbegrünung

Dachbegrünungen können zu wichtigen Rückzugsorten für Wildbienen werden: Naturnahe Pflanzflächen mit vielfältigen, trockenheitsliebenden Blütenpflanzen bieten reichlich Nahrung, während sonnige, windgeschützte Bereiche und strukturreiche Elemente wie Totholz oder kleine Steinhaufen zusätzliche Nistmöglichkeiten schaffen. So wird selbst ein begrüntes Dach zu einem wertvollen Lebensraum für Wildbienen hoch über der Stadt.

Gründach realisieren

Wie man ein Flachdach begrünt I SWR Handwerkskunst

Aus grauem Beton entstehen lebendige Biotope: Dachbegrüner Daniel Hertfelder zeigt, wie naturnahe, pflegeleichte Gründächer Lebensraum schaffen und zugleich Regenwasser sinnvoll regulieren.

Antworten auf die häufigsten Fragen

Die häufigsten Fragen zur Dachbegrünung | NRW Verbraucherzentrale

Wer ein Gründach auf Garage oder Carport plant, steht vor vielen Fragen – von Statik über Pflanzenwahl bis hin zu Förderung. Die Verbraucherzentrale NRW gibt kompakte Antworten und zeigt, worauf es bei einer extensiven Dachbegrünung wirklich ankommt.

Biodiversitätsdach

Biodiversitätsdach: Dachbegrünung mit Wildpflanzen | Naturgarten-Experten

Ungenutzte Flachdächer bieten enormes Potenzial für neue Lebensräume: Dieses Video zeigt, wie naturnahe Wildstauden-Gründächer entstehen und zur Förderung von Biodiversität beitragen.

Artenvielfält fördern auf dem Gründach
Die Förderung der Artenvielfalt auf dem Gründach bietet eine wertvolle Chance, neue Lebensräume für Insekten und Pflanzen in urbanen Räumen zu schaffen. Bereits kleine Maßnahmen können einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten.
Dachbegrünung
Dachbegrünung schafft in Städten neue Lebensräume und verbessert gleichzeitig das Klima und die Umwelt. Sie trägt dazu bei, die Artenvielfalt zu fördern und die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen.

Golfplatz

Auch Golfplätze können zu wertvollen Lebensräumen für Wildbienen werden: Großzügige Grünflächen bieten viel Raum für blütenreiche Randstreifen, Wildblumenflächen und naturnahe Übergangszonen. Sonnige, ungestörte Bereiche sowie strukturreiche Elemente wie Totholz, Steininseln oder Böschungen schaffen zusätzliche Nistmöglichkeiten. So kann ein Golfplatz mit gezielt angelegten Naturbereichen nicht nur sportlich genutzt werden, sondern auch ein bedeutender Rückzugsort für Wildbienen sein.

Beispiel: Projekt Golfbiodivers
Golfplätze aufwerten. Projekt Golfbiodivers

Spielplatz

Auch Spielplätze können zu kleinen Lebensräumen für Wildbienen werden: Bunte Blumenbeete, blühende Sträucher und kleine Wildblumenbereiche an den Rändern bieten Nahrung direkt neben den Spielflächen. Sonnige, ungestörte Ecken sowie einfache Strukturen wie Totholzstücke, Steinhaufen oder Insektenhotels schaffen zusätzliche Nistmöglichkeiten. So wird ein Spielplatz nicht nur ein Ort zum Spielen, sondern auch ein wertvoller Rückzugsort für Wildbienen.

Beispiele Aufwertung
Schaukel, Rutsche und Sandkasten sind die Standardausstattung vieler Spielplätze. Ergänzt um naturnahe, vielfältige und erlebnisreiche Elemente haben nicht nur Kinder mehr Spaß am Spielen, es entsteht auch wertvoller Lebensraum für Wildbienen. Die Broschüre zeigt, wie Spielplätze zum Wildbienenparadies aufgewertet werden können.

Feldwege

Feldwege können ebenfalls wertvolle Lebensräume für Wildbienen sein: Blühende Wegraine, Hecken und naturnahe Säume bieten über große Strecken hinweg reichlich Nahrung. Sonnige Böschungen, offene Bodenstellen sowie strukturreiche Elemente wie Totholz oder Steinansammlungen schaffen zusätzliche Nistmöglichkeiten. So werden selbst einfache Feldwege zu wichtigen Rückzugs- und Verbindungsräumen für Wildbienen in der Landschaft.

Tipps Feldwege aufwerten

Der Feldweg ist ein maßgeblicher Teil landwirtschaftlicher Flächen. Diese Broschüre zeigt, wie er durch kleine zusätzliche Elemente leicht zum Wildbienenparadies aufgewertet werden kann.

Beispiel 1: Riedstadt - Nachhaltige Verpachtung und Feldwegesatzung

In Riedstadt werden kommunale Flächen bevorzugt an ökologisch wirtschaftende Betriebe verpachtet, Glyphosat ist verboten, und zurückgewonnene Wegraine stärken die biologische Vielfalt und den Biotopverbund.


Öffentliche Fläche

Öffentliche Flächen können wichtige Lebensräume für Wildbienen sein: Durch vielfältige Bepflanzungen, sonnige Bereiche und naturnahe Strukturen entstehen wertvolle Nahrungs- und Nistmöglichkeiten mitten im öffentlichen Raum.

Geeignete Orte sind unter anderem:

  • Parks und Grünanalage
  • Straßen- und Wegränder
  • Schulhöfe und Kindergärten
  • Öffentliche Plätze und Gebäudeumfelder
Blühender Lebensraum
Für eine bienenfreundliche Gemeinde:
Beispiel 1: Wildbienengarten Puchheim
Hier steht später der Inhalt vom ersten Beispiel
Beispiel 2: Kloster Oberschönenfeld

Rettet die Wildbienen. Best-Practice am Kloster Oberschönenfeld / Bayern

Beispiel 3: Lehrpfad Imkerverein Monheim

Wildbienen Lehrpfad des Imkervereins Monheim / Bayern

Beispiel 4: Lehrpfad Unterallgäu
Wildbienen Lehrpfad Unterallgäu / Bayern
Beispiel 5: Insektenfreundliche Günztal Ostallgäu
Insektenfreundliche Günztal Ostallgäu / Bayern
Beispiel 6: Insektenvielfalt Augsburg
Insektenvielfalt der Stadt Augsburg / Bayern
Beispiel 7: Artenvielfalt Monheim
Mit heimischen Saatgut Artenvielfalt erhöhen Stadt Monheim / Bayern
Beispiel 8: Grünflachen im Land Brandenburg
Öffentliche und halböffentliche Grünflächen rücken seit einigen Jahren zunehmend in den Fokus – nicht nur weil sie eine wichtige Rolle zur Anpassung des Siedlungsraums an den Klimawandel spielen, sondern auch weil sie einen großen Beitrag zur Erhaltung unserer Artenviel- falt leisten können:
Beispiel 9: Senderhorst - Umweltprojekt

„Hier wächst was“ in Sendenhorst fördert die Biodiversität auf öffentlichen Grünflächen durch Blüh- und Magerwiesen, klimaresistente Pflanzen und Bürgerschaftsbeteiligung – ökologischer Mehrwert und Umweltbildung in einem.

Beispiel 10: Karlstadt - Strukturreiches Biotop

In Karlstadt entstand im Grüngürtel ein 100 m² großes Biotop aus Totholz, Sandflächen, Trockenmauern und Feuchtbereichen, das heimischen Insekten, Vögeln und Amphibien Lebensraum bietet – regional, nachhaltig und pädagogisch nutzbar.

Beispiel 11: Heilbronn - Ackerlandstreifenprogramm, Bieneweide, Schulapfelsaftprojekt

In Heilbronn fördern seit über 25 Jahren naturnahe Ackerrandstreifen, Feldhecken und Obstbaumreihen die Biodiversität, schützen Böden und bieten Wildbienen, Vögeln und anderen Tieren Lebensraum – kombiniert mit Bildungs- und Beteiligungsprojekten wie der Veitshöchheimer Bienenweide und Schulapfelsaftinitiativen.

Beispiel 12: Esslingen am Neckar

In Esslingen am Neckar wurde das „Sirnauer Ohr“ zu einer insektenfreundlichen Fläche mit Blühwiesen, Nistmöglichkeiten und Totholzpyramiden umgestaltet – ein Erfolgsbeispiel für Artenschutz, das 2021 mit der „Goldenen Wildbiene“ ausgezeichnet wurde.


Landwirtschaft

Landwirtschaftlich genutzte Flächen bieten wertvolle Lebensräume für Wildbienen: Blütenreiche Flächen, sonnige Plätze und vielfältige Strukturen wie Hecken, Feldraine oder Pufferzonen schaffen wichtige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Auf diese Weise kann die Landwirtschaft entscheidend zur Förderung von Wildbienen und ihrer Lebensräume beitragen.

Alternative zum Mais-Anbau
Durchwachsene Silphie, eine Alternative zum Mais-Anbau für den Betrieb von Biogas-Anlagen
Bericht von Herrn Prof. Dr. von der Ohe
„Erfolgreiche Konzepte zur Biodiversitätssteigerung durch Imker, Landwirte und Jäger im Landkreis Verden / Niedersachsen“ incl. Boniturberichtsdetails aus 2021 mit genannter Kreuzmatrix zum Insektenbeflug und Blühstati sowie Waagstockdaten aus Mai 2021.
Leitfaden zur Insektenförderung
Ein Leitfaden zur Insektenförderung ist wichtig, um dem Rückgang vieler Arten entgegenzuwirken. Insekten sind unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme, etwa als Bestäuber und Teil der Nahrungskette. Dieser Leitfaden zeigt kurz und praxisnah, wie Lebensräume geschützt und verbessert werden können.
Beispiel 1: integrierter Pflanzenschutz

Weniger Umweltbelastung durch integrierten Pflanzenschutz am Beispiel der dropleg-Technologie

Beispiel 3: Altgrasstreifen

Altgrasstreifen – Insektenschutzstreifen
Ob als Entwicklungsraum im Sommer oder Refugium im Winter – Insektenschutzstreifen helfen unseren heimischen Insekten.

Beispiel 4: Kappelrodeck Schwarzwald

Kappelrodeck im Naturpark Schwarzwald Mitte / Nord

Beispiel 5: Baumäcker in Stegaurach
In Stegaurach werden historische Baumäcker wiederbelebt: Obst- und Nussbäume wechseln sich mit Ackerflächen ab, fördern Biodiversität, Klimaanpassung und ökonomische Nutzung und knüpfen an die Kulturlandschaft des 19. Jahrhunderts an.
Beispiel 6: Lerchenberg – Erhaltungsacker für bedrohte Ackerwildkräuter
In Mainz wird ein pestizidfreier Erhaltungsacker angelegt, um bedrohte Ackerwildkräuter zu schützen und wieder anzusiedeln – ein Projekt, das Biodiversität auf intensiv genutzten Flächen fördert.
Beispiel 7: Hannover – Ökologische Bewirtschaftung
In Hannover werden Ackerflächen durch extensives Grünland, Ackerwildkrautschutz und Blühstreifen ökologisch bewirtschaftet – Maßnahmen, die Biodiversität und Insektenschutz fördern.

Forstwirtschaft

Forstwirtschaftliche Flächen können wichtige Lebensräume für Wildbienen sein: Lichtungen, blütenreiche Waldränder und naturnahe Strukturen wie Totholz, Baumstümpfe oder offene Bodenstellen bieten Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. So kann die Forstwirtschaft aktiv dazu beitragen, Wildbienen zu fördern und ihre Lebensräume zu erhalten.

Leitfaden zur Insektenförderung
Ein Leitfaden zur Insektenförderung ist wichtig, um dem Rückgang vieler Arten entgegenzuwirken. Insekten sind unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme, etwa als Bestäuber und Teil der Nahrungskette. Dieser Leitfaden zeigt kurz und praxisnah, wie Lebensräume geschützt und verbessert werden können.

Industrie / Handel

Industrie- und Handelsflächen können wertvolle Lebensräume für Wildbienen werden: Blütenreiche Begrünungen, sonnige Bereiche und strukturreiche Elemente wie Hecken, Totholz oder Steininseln schaffen Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Auf diese Weise können auch Gewerbegebiete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung von Wildbienen leisten.

Tipps & Hinweise
Wie können Unternehmer motiviert werden, ihre Firmenflächen attraktiv zu gestalten und die Biodiversität zu fördern? Darauf gibt der neue Leitfaden Antworten. Außerdem bietet er dem Unternehmer praxisnahe Tipps, Beispiele und Empfehlungen für eine naturnahe Gestaltung.
Grüne Energie

Strom ernten und Arten retten – so geht grüne Energie richtig!

Leitfaden zur Insektenförderung
Ein Leitfaden zur Insektenförderung ist wichtig, um dem Rückgang vieler Arten entgegenzuwirken. Insekten sind unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme, etwa als Bestäuber und Teil der Nahrungskette. Dieser Leitfaden zeigt kurz und praxisnah, wie Lebensräume geschützt und verbessert werden können.
Wege zum naturnahen Firmengelände
21 Ideen für mehr Artenvielfalt auf Unternehmensflächen von einfach bis aufwendig:

Friedhof / Kirche

Friedhöfe und Kirchenanlagen können wichtige Lebensräume für Wildbienen bieten: Blütenreiche Flächen, sonnige Bereiche und naturnahe Elemente wie Totholz, Steinstrukturen oder offene Bodenstellen schaffen Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. So tragen diese Orte zur Erhaltung und Förderung von Wildbienen bei.

Die hohe Strukturvielfalt schafft Oasen für Pflanzen und Tiere. Die verschiedenen Biotoptypen bietet vielen Arten einen Lebensraum. Mit geeigneten Maßnahmen bei der Gestaltung und Pflege können Oasen für die Natur geschaffen werden.

Beispiel 1: Homberg - Modellflächen Friedhof
In Homberg wurde der Friedhof mit Wildstaudenbeeten und Baum- sowie Strauchinseln zu einer ökologischen Oase umgestaltet, die Bestäubern Nahrung bietet und die Biodiversität im urbanen Raum stärkt.
Beispiel 2: Bad Dürrheim - Lebendiger Friedhof
Auf dem Stadtfriedhof in Bad Dürrheim entstehen durch artenreiche Blumenwiesen, standortgerechte Stauden und ökologische Mustergräber neue Lebensräume, die Biodiversität fördern und zugleich eine pflegeleichte, naturnahe Grabgestaltung ermöglichen.
Beispiel 3: Windeck - Nutzung Friedhof als artenreicher Lebensraum
In Windeck werden drei kommunale Friedhöfe als artenreiche Biotope aufgewertet: Wald-, Gewässer- und Kulturlandschaftsflächen bieten Lebensräume für Insekten, Vögel und Amphibien, fördern Biodiversität und ermöglichen Bürger:innen Naturerfahrung und Bildung direkt vor Ort.
Beispiel 4: Bottrop - Sandarium auf dem Friedhof
Auf dem Friedhof Kirchhellen wurde ein Sandarium für erdnistende Wildbienen und Grabwespen angelegt, das Biodiversität fördert, Besucher:innen informiert und als Vorbild für weitere naturnahe Maßnahmen in Bottrop dient.
Beispiel 5: Hemer - Naturoasen auf dem Friedhof
Der Waldfriedhof in Hemer nutzt seine 11 ha als ökologisches Refugium: Mit insektenfreundlichen Bepflanzungen, Wildapfelwiesen, Blühstaudenbeeten, Totholzstrukturen und geplanten Heide- und Magerflächen wird die Biodiversität nachhaltig gefördert.
Beispiel 6: Bamberg - Lebensraum Friedhof
Der Hauptfriedhof in Bamberg wird mit Nistkästen, Zauneidechsenbiotopen und blütenreichen Sanddünen gezielt zur Förderung der Biodiversität gestaltet und macht Friedhöfe so zu wichtigen Refugien für Flora und Fauna im urbanen Raum.

Parkplätze & Verkeher

Parkplätze können zu überraschend wertvollen Lebensräumen für Wildbienen werden: Blütenreiche Randbereiche, sonnige Ecken und naturnahe Strukturen wie Totholz, Kiesflächen oder kleine Grüninseln bieten Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Auf diese Weise können selbst befestigte Flächen einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung von Wildbienen leisten.

Beispiel 1: Geretsried - Verkehrsinsel mit Totholz
In Geretsried wurde eine neue Verkehrsinsel als Insektenoase gestaltet: Mit Sandarium, insektenfreundlichen Pflanzen und einem wiederverwendeten Buchenstamm entsteht ein naturnaher Lebensraum mitten in der Stadt.
Beispiel 2: Karlstein a. Main - Allee an ehemaliger B8

Anlage einer gegenseitigen Allee aus Klimabäumen
Acer Rubrum (Rotahorn) als Hochstamm 16/18

Beispiel 3: Halstenbek - Bienenfreundlicher Kreisel

Der Kreisel am Luruper Weg in Halstenbek wurde insektenfreundlich umgestaltet: Mit Sandarien, Totholz und heimischem Saatgut entsteht ein ökologischer Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten, der zugleich das Bewusstsein der Bürger:innen für Natur fördert.

Beispiel 4: Bamberg - Straßenränder auf Terrassensand
Im Regnitztal werden Straßenränder zu artenreichen Magerwiesen umgestaltet, die als Vernetzungsräume für Flora und Fauna dienen, Pestizide und Düngung vermeiden und so Biodiversität im urbanen Raum nachhaltig fördern.

Bahnhöfe

Bahnhöfe können zu wertvollen Rückzugsorten für Wildbienen werden: Blütenreiche Flächen, sonnige Stellen und naturnahe Elemente wie Totholz, Kiesflächen oder Randbegrünungen schaffen wichtige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Auf diese Weise leisten selbst stark frequentierte Verkehrsanlagen einen Beitrag zum Schutz von Wildbienen.

Beispiel 1: Hamburg - Begrünte Haltestellen
Oasen für Wildbienen | Hamburg begrünt weitere Haltestellen
Beispiel 3: Stadtwerke Freising - Begrünte Buswartehallen
Begrünte Dächer der Bushaltestellen: Buswartehallen begrünen und damit Wildbienen schützen
Beispiel 3: Hochbahn - Begrünte Haltestellen
Grüner geht immer: Warum Haltestellen und Dächer auf einmal blühen